Es ist so weit, die Schule ist beendet und nun geht die Suche nach einem Ausbildungsplatz los. Manchmal bedarf es vieler Bewerbungen, begleitend mit Enttäuschungen und Absagen, bis man endlich den lang ersehnten Ausbildungsplatz in der Tasche hat.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Ausbildung. Zum einen gibt es die betriebliche Ausbildung und zum anderen die überbetriebliche Ausbildung. Der Vorteil der betrieblichen Ausbildung ist, dass sie sehr praxisnah ist, weil sie direkt in dem Unternehmen stattfindet. Neben der Ausbildung im Unternehmen findet dual die Berufsschule statt, wo der Azubi die theoretischen Kenntnisse des Berufes erlernt. Die überbetriebliche Ausbildung findet in einer Einrichtung statt, was Ausbildungsstätte genannt wird. Hier werden die Azubis mit theoretischem Wissen versorgt, was vorteilhaft für die Berufsschule und damit auch für die Zwischen- bzw. Abschlussprüfung ist. Ihre praktischen Erfahrungen sammeln die Azubis einer überbetrieblichen Ausbildung in ihrem selbst gewählten Praktikumsbetrieb. Es ist auch möglich innerhalb der Ausbildung seinen Praktikumsplatz zu wechseln. Gründe dafür können sein, dass der Azubi keinen Gefallen an dem derzeitigen Praktikumsplatz findet oder der Betrieb selber nicht die praktischen Erfahrungen mitgeben kann, die der Azubi benötigt.

Oft ist es so, dass die überbetrieblich Ausbildung bei zukünftigen Arbeitgebern nicht so gut ankommt, da sie das Klischee enthält, dass die Auszubildenden nicht so intelligent sind und daher nur noch so eine Ausbildung bekommen haben. Aber an der Intelligenz der Azubis liegt es auf keinen Fall. Heutzutage sind betriebliche Ausbildungsstellen nur sehr dünn gesät und oft werden Beziehungen ausgenutzt, sodass die anderen gar keine Chance haben eine betriebliche Ausbildung zu bekommen. Die überbetrieblichen Ausbildungen sind dafür da, den vielen Jugendlichen, die noch keine Ausbildungsstelle bekommen haben, eine Chance zu geben. Doch egal welche Ausbildungsart der Azubi durchführt, letztendlich ist das Abschlusszeugnis am wichtigsten, denn hier sieht der Arbeitgeber die erreichten Leistungen und kann dementsprechend seine Entscheidung treffen.